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 Valery Gergiev

Nach dem Erfolg der Mariinsky-Opernfestspiele im Jahr 2000 sagte Valery Gergiev den Medien: "Baden-Baden ist unsere neue Sommerresidenz geworden". Seither bezieht der Maestro von der Newa diese Sommerresidenz nun jedes Jahr mit Orchester, Chor und Solisten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts galt Baden-Baden in Russland als das Non plus Ultra der Sommerunterhaltung. Der Zarenhof machte hier Station und im Gefolge siedelte sich zeitweise ein großer Teil der Moskauer und St. Petersburger Bohème im Schwarzwaldtal mit den gesunden Heilquellen an. Ob
Dostojewskij, Turgenjew oder Zarenarchitekt Gagarin: Das russische Kulturleben spielte sich oft für Monate im kleinen Baden-Baden ab. Noch heute kann den Spuren der russichen Salonkultur gefolgt werden. Die russische Saison des Mariinsky-Theaters aus St. Petersburg bietet dafür immer einen reizvollen Anlass.

 

 

Valery Gergiev

In Moskau wurde Valery Gergiev am 2. Mai 1953 geboren. Seine Jugend verbrachte er im Kaukasus. Seine musikalische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Dirigieren erfuhr er am Konservatorium Leningrads.

Erste nationale Aufmerksamkeit erntete Valery Gergiev, als er mit 23 Jahren den gesamtrussischen Dirigentenwettbewerb in Moskau gewann.

1977 wurde er beim Herbert-von-Karajan-Wettbewerb in Berlin zum Besten gekürt und in der Biografie des weltbekannten Maestros verewigt mit den Worten:

"…mit … Gergiew und Kasprzyk … leuchteten wirklich explosive Talente auf."

Im selben Jahr wurde der junge Mann mit dem "explosiven Talent" Assistenz-Dirigent an der Leningrader Kirov-Oper, die nach dem Zerfall der UdSSR und der Rückbenennung Leningrads in Sankt Petersburg zur Einheit mit dem Mariinsky-Theater fand und ab 1996 von Generaldirektor Valery Gergiev geführt wurde.

Zuvor war Valery Gergiev nach seiner Verpflichtung zum Leiter des armenischen Staatsorchesters (1981-1985) im Jahr 1988 zum Chefdirigenten und künstlerischen Leiter der Kirov-Oper ernannt worden.

Seinen ersten internationalen Erfolg feierte Valery Gergiev beim Schleswig-Holstein-Musikfestival des Jahres 1989 und wurde im selben Jahr Erster Gastdirigent des Rotterdamer Philharmonischen Orchesters, dem 1995 die Chefdirigentenfunktion folgte. Zwei Jahre später berief ihn die Metropolitan Opera in New York zum Ersten Gastdirigenten.

Der umtriebige Vollblutmusiker, dessen Platteneinspielungen eben solcher Erfolg beschieden war wie seinen Bühnenproduktionen und Konzertaufführungen in namhaften internationalen Musikhäusern, wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht.

Die von ihm ins Leben gerufenen Festivals, wie beispielsweise die Sankt Petersburger "Weißen Nächte", sind ebenso renommiert wie das Rotterdam Festival, das er seit 1996 leitet.

Valery Gergievs Arbeit mit dem Rotterdamer Philharmonischen Orchester hat sein britischer Kollege Simon Rattle folgenden Satz gewidmet:

"Für Valery ist alles ein besonderes Ereignis, und gewöhnlich vermittelt sich das auch, wenn er dirigiert, aber er verankert nichts auf Dauer."

Verankert sind Valery Gergiev und seine hoch motivierte Truppe von Musikern, Sängern und Tänzern seit 1998 im Oostal. Das Festspielhaus und das Ambiente der Stadt haben Baden-Baden zur Sommerresidenz der Sankt Petersburger Künstler werden lassen. Zahlreiche Konzerte und Opern hat Valery Gergiev im zweitgrößten Opernhaus Europas bereits dirigiert und begeisterten Applaus geerntet. Dabei wurde er seinem Ruf, ein Spezialist für russisches und spätromantisches Opern- und Konzertrepertoire zu sein, voll gerecht.

Diesen Ruf scheint er erweitern zu wollen. 2003 widmete er sich dem aufwändigen Projekt, Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" neu zu produzieren. Im Dezember 2003 kam der Zyklus erstmals außerhalb Russlands zur Aufführung, und zwar im Baden-Badener Festspielhaus. Im Januar 2004 wurde dieser Hochgenuss für Wagner-Freunde ein weiteres Mal in der Kurstadt angeboten.

Für seine unermüdliche Aufbauarbeit am St. Petersburger Mariinsky-Theater ist Valery Gergiev der Herbert von Karajan Musikpreis des Jahres 2006 zuerkannt worden. (RW)

Der Ring des Nibelungen
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