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 Maria Romanow-
 Leuchtenberg (1841-1914)

Maria Maximilianowna, Gräfin Romanowski, Herzogin von Leuchtenberg wurde am 17. Oktober 1841 im bayerischen Leuchtenberg geboren.

Ihre Mutter, Maria Nikolajewna, Fürstin Romanow, war die älteste Tochter des russischen Zaren Nikolaus I. Ihr Vater Maximilian, Herzog von Leuchtenberg war der jüngste Sohn Eugènes de Beauharnais und Augustas Prinzessin von Bayern.

Zum Titel Herzog und Herzogin von Leuchtenberg waren die Großeltern väterlicherseits nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Kaiserreichs, in welchem Eugène de Beauharnais Vizekönig Italiens gewesen war, durch die Unterstützung des bayerischen Königs Maximilian I. Joseph gekommen.

Die Verbindung des bayerischen Königshauses zum badischen Fürstentum konnte durchaus als familiär bezeichnet werden, war doch die badische Prinzessin Karoline die Stiefmutter Augustas und zweite Frau Königs Maximilians I. Joseph geworden.

Maria Romanow-Leuchtenberg festigte die Verbindung beider Herrscherhäuser durch ihre Heirat mit dem badischen Prinzen Wilhelm, einem Bruder Großherzog Friedrichs I., im Jahr 1863 weiter. Zu diesem Zeitpunkt war ihr Onkel Alexander bereits als Zar Alexander II. in Russland an der Macht. Etliche Russen waren damals auch schon im badischen Oostal sesshaft geworden.

Nach der Hochzeit Marias und Wilhelms sprach offenbar kaum jemand mehr von Prinzessin Maria. Sie war für den Rest ihres Lebens als Prinzessin Wilhelm bekannt.



 

 



Prinzessin Wilhelm hielt sich gern in der Kurstadt auf, kann vermutet werden, da das Ehepaar häufig in der Nähe von Kurhaus und Theater in einem feudalen Gebäude, das ehemals vom Spielbankpächter Bénazet bewohnt gewesen war und danach zu einer komfortablen Fremdenunterkunft umfunktioniert wurde, logierte.

Am 26. Juli 1865 wurde in diesem Haus, dem heute die Adresse Kaiser-Wilhelm-Straße 3 zugeschrieben ist, die Tochter von Prinzessin und Prinz Wilhelm geboren, die ebenfalls den Namen Maria erhielt. Am 10. Juli 1867 erblickte
Maximilian Alexander Friedrich Wilhelm ebenfalls im ehemaligen Bénazetschen Haus das Licht der Welt.

Prinzessin Wilhelm engagierte sich wie ihre Schwägerin; Großherzogin Luise, im sozialen Bereich konnte jedoch kaum aus deren Schatten heraustreten. Einen eigenen Namen machte sie sich als Mitinitiatorin des Baus der Russischen Kirche in Baden-Baden. Am 2. August 1880 stellte die Stadt auf Betreiben der Prinzessin Wilhelm ein Grundstück zur Verfügung, auf welchem die Kirche errichtet und am 12. August 1882 feierlich eingeweiht wurde.

Am 16. Februar 1914 starb Prinzessin Wilhelm - Maria Maximilianowna, Gräfin Romanowski, Herzogin von Leuchtenberg, Prinzessin von Baden - in Karlsruhe. Beigesetzt wurde sie in der Krypta jener Kirche, die auch heute noch Zeugnis ablegt von Prinzessin Wilhelms energischem Einsatz für ein den russisch-orthodoxen Gläubigen eine Heimat bietendes Gotteshaus. (RW)

Abb: Archiv WAEPART



 

 

 

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